Obstanbau und Verarbeitung im Leiblachtal

Das Leiblachtal befindet sich östlich des Bodensees und ist eine Teilregion des „Bodensee-Alpenrhein“ in Vorarlberg. Benannt ist das Leiblachtal nach dem kleinen Fluss „Leiblach“, der im Allgäu entspringt und dann in den Bodensee mündet. Das Leiblachtal gilt als sehr fruchtbare und sonnige Region. Allgemein ist das Klima am Bodensee recht mild und eher mediterran.

Die milden Temperaturen, die natürliche Bewässerung sowie kühle und raue Nächte sind beste Voraussetzungen für das optimale Gedeihen der Früchte. Kein Wunder also, dass die Hochstammbäume im Leiblachtal während der Spätsommer- und Herbstmonate besonders viel schmackhaftes Obst abwerfen!

Im Leiblachtal wachsen an die 1.700 Hochstammbäume, von denen je nach Ernte bis zu 600 Tonnen Streuobst bezogen wird. Das Obst vom Hochstamm ist ein besonders wertvoller Rohstoff. Zum einen stammt er direkt aus der Region, zum anderen wird das Obst weder gespritzt noch gedüngt. Viele der Hochstammbäume die im Leiblachtal zu finden sind, sind bereits über 100 Jahre alt.

Die große Aussetzzeit für die Hochstämme war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert wurde in unseren Breiten auch der heutige Obstanbau begründet.

Gab es zur damaligen Zeit nur an die 40 bis 50 bekannten Sorten, so sind durch verschiedene Züchtungen heutzutage Hundert bis Tausend verschiedene Obstsorten bekannt. Nicht nur die hervorragenden klimatischen Bedingungen sondern auch die zentrale Lage des Leiblachtals eigenen sich besonders für den Obstanbau bzw. den Standort eines Obsthofes. So kann stets für eine qualitativ einwandfreie und vor allem frische Ware garantiert werden